Sportprojekt
Viele Sportler sind der Meinung, durch gesunde Ernährung, wenig Alkohol und ohne Drogen einer gesunden Lebensweise nachzugehen. Doch der Leistungssport, die Einnahme von Hormonen bzw. Eiweißpräparaten zur Leistungsförderung können die Empfängnis- und Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen. Junge Mädchen, die zum Beispiel im Turnsport aktiv sind, lernen von klein auf ihr Gewicht am unteren Normbereich zu halten. Um konkurrenzfähig zu bleiben und um in ihrer Altersklasse mithalten zu können, werden zudem Hungerphasen eingelegt. Gerade junge Mädchen wissen oft nicht, wie sich dieses Verhalten auf ihre Fruchtbarkeit auswirkt, wenn sie später einmal Kinder haben möchten. Die Stiftung möchte gerade junge SportlerInnen darin unterstützen, beim Leistungssport die Konsequenzen für später im Auge zu haben und eine gesunde Balance zwischen Sport und Körper einzugehen. Dazu bedarf es der Aufklärung an der sportlichen Basis. Die Stiftung will:
- Sportverbände, Vorstände und Mitglieder, über die Themen Fertilität und Familienplanung informieren
- Berichte in Sportzeitungen und Broschüren über diesen Bereich veröffentlichen
- Politische Gremien wie Sportbeiräte in Städten für das Thema interessieren
- Familienplanung und Fertilität als Bestandteil der Ausbildung für Sportlehrer und Sportübungsleiter verankern
- Fitnesstudios Informationen an die Hand geben
