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Was wir wollen

Die demografische Entwicklung in Deutschland zu bewältigen, ist gesellschaftliche Aufgabe für die nächsten Jahrzehnte. Ein ganzes Bündel an Maßnahmen ist notwendig, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Die Stiftung Kinderwunsch will aktiv dem Kindermangel begegnen. Sie legt ihren Focus auf Informationen zur rechtzeitigen Familienplanung und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit. Sie ergänzt die Reformen in der Familienpolitik um den wichtigen, aber im gesellschaftlichen Diskurs vernachlässigten Bereich der Vorbeugung gegen ungewollte Kinderlosigkeit. Sie will erreichen, dass die Familiengründung nicht leichtfertig aufgeschoben wird und der Wunsch nach einem Kind rechtzeitig Wirklichkeit wird.

Wir informieren
Die Stiftung Kinderwunsch will junge Menschen und Paare ermuntern, sich rechtzeitig mit Familienplanung zu befassen. Sie sensibilisiert junge Leute und Paare für die komplexen Zusammenhänge zwischen Kinderwunsch, medizinischen, gesellschaftlichen, beruflichen und partnerschaftlichen Vorstellungen und der oft falschen Wahrnehmung von Fruchtbarkeit und Zeugungsfähigkeit. So wird beispielsweise die altersabhängige Abnahme der Fruchtbarkeit in der Bevölkerung weit unterschätzt. Auch Einflussfaktoren auf Zeugungs- und Empfängnisfähigkeit wie Rauchen, zu hohes Körpergewicht, Infektionen, Hormone sind zu wenig bekannt.
Die Stiftung Kinderwunsch informiert über mögliche Hindernisse auf dem Weg zum Wunschkind, über die natürlichen Fortpflanzungschancen und ihre Einflussfaktoren. Sie klärt auf über das Risiko einer dauerhaften ungewollten Kinderlosigkeit und wie diese vermieden werden kann. Sie informiert über moderne Therapieformen für ein eigenes Kind.

Wir helfen
Die Stiftung bietet Paaren Hilfe an, die sich aus finanziellen Gründen einer medizinischen Kinderwunschbehandlung nicht unterziehen können. Medizinische Hilfe für ungewollte Kinderlosigkeit ist mit der erweiterten Kinderwunschbehandlung möglich. Aber die finanzielle Belastung als Folge des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes seit dem 1.1.2004 ist gerade für einkommensschwächere Familien und Paare zu groß. Sie können die hohe Eigenbeteiligung von 50 Prozent der Kosten aus eigener Kraft kaum aufbringen. Die Stiftung möchte nach strengen Regularien und Kriterien Hilfebedürftigen Unterstützung anbieten. Ein Rechtsanspruch auf Unterstützung besteht allerdings nicht.

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